In der Regel tragen fast alle Kampfsportler (Muay Thai, Boxer) aus Thailand einen Spitznamen gefolgt vom Namen des Gyms aus dem sie kommen. Buakaw Por. Pramuk z.B. kämpft für das Por Pramuk Gym und heißt mit bürgerlichem Namen Sombat Banchamek. Da in der Regel im umgangssprachlichen Gebrauch Personen mit dem Familiennamen erwähnt werden, führt die Namensgebung der Kämpfer aus Thailand oft zu Kontroversen. Wenn Semmy Schilt gegen Peter Aerts kämpft, heißt es „Schilt vs. Aerts“. Man würde bei einem Kampf Kaoklai Kaennorsing gegen Peter Aerts dazu neigen, „Kaennorsing vs. Aerts“ zu sagen, was jedoch nicht richtig ist. Richtig ist „Kaoklai vs. Aerts“. Die thailändischen Athleten mit Spitznamen werden stets mit dem ersten Namen angesprochen, da dieser eine Bedeutung hat. „Buakaw“ z. B. bedeutet „Weißer Lotus“ und Kaoklai „habe eine gute Zukunft“; Por. Pramuk und Kaennorsing sind nur die Namen der Gyms in denen sie trainieren, aber haben mit ihnen selbst nichts zu tun. Entweder sagt man „(Herr) Banchamek“ bzw. „(Herr) DamKam“ oder „Buakaw“ und „Kaoklai“.