Philosophie ExitAsia

Das faire und freundliche Miteinander steht im Fokus unserer Schule. Dabei ist gegenseitige Achtung und Unterstützung für unseren Umgang beim Training von großer Bedeutung.

Obwohl ExitAsia die alten asiatischen Lehren und Lehrsysteme anerkennt, haben wir uns gegen ein streng hierarchisches System zwischen Lehrer und Schüler, ebenso wie zwischen den Schülern unterschiedlicher Leistungsgrade entschieden. Bei uns hat eine ungezwungene Trainingsatmosphäre und das sportliche Miteinander Priorität.

ExitAsia bietet die Möglichkeit unsere Sportarten sowohl als Breitensport (ca. 80% der Mitglieder) als auch als Leistungssport (ca. 20% der Mitglieder) zu betreiben. In unserem Training wird auf beide Bereiche, ihren Anforderungen entsprechend, gezielt eingegangen.

Sport verbindet

In der ExitAsia Schule trainieren unabhängig von Hautfarbe und religiöser oder ethnischer Zugehörigkeit, Menschen aus mehr als 30 Nationen friedlich miteinander. Dies ermöglicht Immigranten eine vereinfachte Integration in unsere Gesellschaft, da beim Sport keine ausgeprägten Sprachkenntnisse vorausgesetzt werden und schafft soziale Verbindungen, über eventuelle vorherige Vorurteile und kulturelle Barrieren hinweg.

Noch deutlicher wird die Gemeinschaft in unseren Sportgruppen hinsichtlich des sozialen Standes der Mitglieder. Da auch hier keine Unterschiede bezüglich verschiedener Berufe oder Arbeitslosigkeit gemacht werden, fühlt sich niemand aufgrund seiner gesellschaftlichen Situation bevorzugt oder benachteiligt. Das schafft Sicherheit und Kontakt zwischen Menschen, die sich im Alltag nur selten oder in festgelegten Hierarchien begegnen.

Am Training teilnehmen kann grundsätzlich Jede und Jeder, Anfänger und Fortgeschrittene jeden Alters. Ausgeschlossen vom Training werden hingegen Personen, welche durch ihr Verhalten sich oder andere Trainingsteilnehmer gefährden, Personen, die die erlernten Techniken zu anderen Zwecken als der Notwehr einsetzen und Personen, die sich politisch außerhalb der vom Grundgesetz festgelegten Norm bewegen.

Um allen Sportlern, unabhängig von ihrer finanziellen Situation, die Möglichkeit zu bieten an unserem Sportprogramm teilzunehmen, müssen Mitglieder mit einem geringen Einkommen* nur einen ermäßigten Mitgliedsbeitrag bezahlen. Zudem gibt es die Chance, sich die Teilnahme am Training zum Beispiel durch Mithilfe bei der Hallenreinigung oder Büroarbeit zu verdienen.

Kampfsport als positiver Einfluss auf das Leben

Wir sehen Kampfsport als Lebensphilosophie und als eine Möglichkeit sein Leben zu verbessern. Das Erlernen von Kickboxen, Thaiboxen, MMA, Brazilian Jiu Jitsu oder Grappling trägt sehr oft zu einem neuen positiven Selbstempfinden bei, dass sich sowohl auf das private als auch auf das berufliche Lebens überträgt.

Das Wissen sich im Notfall verteidigen zu können ist für fast alle Menschen und viele Berufsgruppen (z.B. Polizei, Zoll, Lehrer, Sicherheitsdienst) von großer Bedeutung und bewirkt Selbstsicherheit, Selbstbewusstsein und ein sicheres Auftreten.

Zudem schafft unser Sportangebot einen idealen körperlichen Ausgleich zum oft bewegungsarmen oder einseitig belastenden Berufsalltag und beugt so langfristig Krankheiten vor, da nicht nur die große, sichtbare Muskulatur direkt unter der Haut, sondern auch die kleineren Muskelgruppen darunter trainiert werden, welche für die Stabilität z.B. der Wirbelsäule verantwortlich sind. Dies wirkt Volkskrankheiten wie Rückenleiden oder Bandscheibenvorfällen entgegen.

Ebenso fördert Kampfsport die Entwicklung eines positiven Körpergefühls, führt zu Gewichtsreduzierung, Muskelaufbau, Kräftigung des Immunsystems und zur Steigerung der Fitness im Allgemeinen.

Das auf den ganzen Körper ausgerichtete Training ermöglicht allen Altersgruppen die individuelle Harmonisierung von Körper und Geist.

Kampfsport als Berufsausbildung

Durch die kampfsportliche Ausbildung in unserem Gym schaffen wir sowohl für das Mitglied als auch für die Gesellschaft positive Aspekte.

Nach der Prüfung zum schwarzen Gürtel (DAN Prüfung), sind unsere Mitglieder berechtigt, die erlernten Techniken innerhalb und außerhalb des ExitAsia Gym an Dritte weiter zu geben.

Zudem finanziert ExitAsia eine externe Prüfung bei einem international anerkannten Verband. Dadurch ist gewährleistet, dass unsere Ausbildung dem internationalen Standard einer Berufsausbildung zum lizensierten Kampfsportlehrer entspricht.

Stehen bleiben heißt Stagnation

Um eine fortwährend hohe Trainingsqualität zu gewährleisten, nehmen unsere Trainer regelmäßig an vielfältigen Fort- und Weiterbildungen teil. Nur so ist ein kontinuierlicher Entwicklungsprozess sowohl für den Sport direkt (Trainingsmethodik), als auch für Sekundärbereiche wie Ernährung oder Physiologie gesichert. Zudem veranstaltet ExitAsia in regelmäßigen Abständen Seminare und Ringrichterausbildungen und läd hierzu Referenten und Spezialisten nach Freiburg ein.

ExitAsia trainiert und lehrt auf Basis der Richtlinien des Muay Thai Bund Deutschland (MTBD), der World Kickboxing Association (WKA) und der International Sport Kickboxing Association (ISKA), deren Maxime den Charakter unserer Schule erkennbar mitprägen.

Eine Sportart, die sich stark macht für Gewaltprävention

Die kontrollierte Entladung der aufgestauten Energien und Aggressionen wird bei uns bewusst trainiert und praktiziert. Zudem wird eine Plattform geschaffen, auf der sich unsere Mitglieder kontrolliert miteinander messen können. Dies kann sowohl konditionell bei den Partnerübungen geschehen, als auch im Sparring (Zweikampf mit Schutzausrüstung).

Die Tatsache, dass unsere Mitglieder die Möglichkeit haben, sich an einen durch Regeln „abgesicherten Ort“ miteinander zu messen, wirkt der Gefahr entgegen, dass der „Kampf“ auf der Straße gesucht wird. Ebenso bekommen vor allem Jugendliche ein Verständnis dafür, was bei einem Kampf ohne Schutzausrüstung passieren könnte.

Weiterhin können Frust und Misserfolge im Alltag (Beruf, Schule) durch Erfolgserlebnisse im Training ausgeglichen werden. Diese treten durch das Erlernen oder Perfektionieren einer Technik oder in Form des Erreichens einer höheren Gürtelstufe auf. Grundsätzlich soll für jedes Mitglied der Spaß am Sport im Vordergrund stehen und individuelle Leistungsgrenzen erkannt und gefördert werden.

Allerdings muss „erhöhtem Energiestau“ nicht immer ein negatives Erlebnis vorausgehen. Ca. 70 % aller Mitglieder gaben bei ihrer Anmeldung „Ausgleich zu einer sitzenden oder einseitig belastenden Tätigkeit“ als einen Grund für ihren Eintritt in unserer Sportschule an.

Sportliche Ziele statt Alkohol und Drogen

Dass Drogen, Alkohol und Zigaretten die Kondition und Koordination schwächen wird jedem (beginnenden) Sportler schnell bewusst. Durch das eigene Verständnis, verknüpft mit dem Willen zur sportlichen Leistungssteigerung, konnten schon mehrere Mitglieder zur Einschränkung bzw. zur kompletten Aufgabe dieser Süchte angeregt werden. Somit tragen auch wir einen Teil dazu bei, Jugendlichen zu zeigen, welche negativen Auswirkungen Drogen, Alkohol und Zigaretten haben.  Das Erreichen der Jugendlichen und das Aufzeigen von Problemen, die sie sich selbst mit Alkoholkonsum schaffen, hat wohl die größten Erfolgschancen, da ein freiwilliger Verzicht erfolgsversprechender ist, als ein auferlegtes Verbot.

* (Arbeitslose, Harz IV Empfänger, Schüler, Studenten, Zivil- oder Wehrdienstleistende und Auszubildende)


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